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Was von der Startseite gerutscht ist.

2026

· Sonntag

Noch nichts

Föhnig und viel zu warm für Februar. An den Zweigen sind die Knospen lang und spitz, aber sie machen nichts.

Die Buche wartet eben nicht nur auf Wärme, sie schaut auch auf die Taglänge. Deshalb läuft sie den warmen Wintern nicht so davon wie die Blüten in den Gärten. Man kann sie schlecht überreden.

· Montag

Ohne Laub sieht man den Hang

Im Winter sieht man erst, wie der Hang eigentlich geht — die Mulden, die alten Rückegassen, die Steine. Im Sommer ist das alles zu.

An einer Buche hängt noch dürres Laub vom letzten Jahr. Die jungen halten es den ganzen Winter, die alten nicht. Warum eigentlich, weiss ich nicht.

2025

· Sonntag

Nach dem ersten richtigen Schnee

So still ist es sonst nie. Das ist nicht bloss ein Eindruck: Frischer Schnee ist fast nur Luft, und der Schall verschwindet in den Poren wie in einem Dämmstoff — am stärksten genau bei den mittleren Tönen, also bei Schritten und Stimmen.

Am Waldrand kreuzt eine Spur den Weg, geradeaus, ein Fuss fast vor dem anderen. Kein Hund läuft so.

· Freitag

Von oben

Unten war es den dritten Tag grau. Oben am Grat stand ich um halb neun genau an der Kante — Sonne im Rücken, und vor mir das Ganze als flaches, weisses Feld mit den Hügeln als Inseln darin.

Eine Stunde später war die Kante gestiegen und ich wieder mittendrin. Sie liegt nie gleich hoch, deshalb nützt es auch nichts, sich eine Höhe zu merken.

Unten sagen sie, es sei ein trüber Monat. Sie haben ja recht.

· Mittwoch

Was liegen bleibt

Die dicke Buche, die vor Jahren quer über den unteren Weg gefallen ist, liegt immer noch da. Man geht jetzt halt aussen herum.

Früher wäre sie sofort weggeräumt worden. Inzwischen lässt man sie liegen, und man sieht auch, warum: Der Stamm ist unten weich, voller Gänge, und wenn man die Rinde anhebt, ist darunter mehr los als überall sonst.

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